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>> Künstler  >> Mathias Rooch 

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...sich in meiner Musik und meinen Gedichten wiederfinden können.


Mathias Rooch, Paderborner Singer und Songwriter begann mit 13 Jahren das Gitarrenspiel. Zunächst Klassik mit Auftritten in einem Jugendorchester. Mit seiner früheren ProgRock-Band "Anaxagoras" erzielte er Ende der 70er, Anfang der 80er lokale Erfolge in OWL. "Die Eigenkompositionen von Anaxagoras weisen einen erstaunlichen Standard auf" (NW). Von 2004 bis 2006 kam es zu einer kurzen Reunion, die wie damals leider an den geografischen Entfernungen der Bandmitglieder scheiterte.

Das Studium führte ihn 1984 nach Paderborn und er blieb. Erst 1997 entdeckte er nach längerer musikalischer Pause sein altes Hobby erneut für sich. Seit 2004 komponiert und produziert er wieder Songs. Die Texte handeln wie früher schon von inspirierenden Begegnungen und Erlebnissen. Seit 2007 schreibt er auch Gedichte und spiegelt darin die Erfahrungen seines Lebens wider, die jeder schon mal selbst so oder ähnlich erlebt haben könnte. Gelegentlich ist er als Solokünstler mit Gitarre oder seinen Gedichten unterwegs. Von 2006 bis 2011 spielte er im Folkrock-Duo "2surprizeU" mit Peter Bartsch zusammen. Seit Mai 2011 spielt er mit Norbert Völkl und befreundeten Gast-Musikern zusammen. Einen seiner eigenen Titel steuerte er dem CD-Benefizprojekt "Paderprojekt" bei. "Es ist mir wichtig immer wieder Neues zu erfahren, Erlebnisse zu verarbeiten, zu reflektieren und mich auszuprobieren, kreativ einzubringen". "Meine Songs klingen immer anders, ich experimentiere gerne. So bleibt Musik lebendig." Für die Zukunft sind eigene CD-Alben und Konzerte geplant. Der ein oder andere hat sich auch schon an seiner Straßenmusik erfreut. "Dem hastig vorbeieilenden eine Melodie ins Ohr geben, die ihn begleitet und daran erinnert das innere Ruhe gut tut - einen Moment der Entspannung schenken". Seit 2010 unterrichtet er an Musikschulen und privat als Gitarrenlehrer. Im Herbst 2012 steht die Produktion und Mitwirkung als Toningenieur und Musiker in einem Kinofilmprojekt an. Geplant ist auch ein Projekt als Bassist.



Unbenannte Seite
Gedichte

Stiller Einblick in Momente, die des inneren Glücks

Sanft gleitet eine zarte Feder durch meine wilden Sinne.
Ein einsames Haar liegt auf dem Boden als Zeugnis von Gegenwart.
Selbst ein Staubkorn erwartet fast sehnsüchtig seinen Besen.
Getrocknete Essensreste an einem Tellerrand zeugen von gestilltem Hunger.

Eine Spinne in der dunklen Ecke wirkt bedrohlich gespenstisch,
beobachtet nahezu regungslos die seltsam gespannte Szenerie.
Ein Tropfen formt und traut sich neugierig aus dem Wasserhahn,
dumpf hallend zerplatzt er wie ein Traum im Becken aus Edelstahl.

Ein Sonnenstrahl sticht durchs eher selten geputzte Fensterglas,
verleiht der Atmosphäre romantische Wärme und Behaglichkeit.
Zwei leuchtende Augen erobern den Raum, suchen ein Gegenüber,
drücken aus, was manche Worte doch selten vermögen.

Die Sinne wollen tanzen, sie treffen des anderen Herz mit voller Wucht.
Ein unhörbarer Schrei des Verlangens durchbricht die innere Stille.
Aufgeschreckt da draußen fliegt ein Vogel nun eilig davon.
Will Bote sein einer eher geheimen Glückseligkeit.

Tiefe Gefühle vereinen schon bald den einst geteilten Raum.
Zwei vertraute Augen suchen fast schüchtern den des anderen Blick,
verlieren sich noch leicht unsicher, aber bestimmt nicht im Glück.
Jeder Weg kennt seinen Anfang und weiß um sein sicheres Ende.

Genießen zwei den tiefen Einblick in die des anderen Seele.
Erscheint sie anfangs noch wie ein geheimnisvolles Buch, mit unsichtbarer Schrift.
Verschmelzen recht bald wie glühende Metalle, zu einem neuen starken Verbund.
Nur höhere Gewalt vermag da noch trennen, was vertraute Herzen vereint.

© Mathias Rooch 10.10.2008



Verliebt geliebt

Sei sanft zu mir,
meine Liebe schenke ich dir.
Sei stets behutsam zu ihr.
Leicht zuviel der Gier,
am Ende nur zerstören wir.

Laß mich dich innig spüren,
dich zärtlich berühren.
Will dich süß verführen,
Gefühle in dir rühren.
Dein Herz zu mir führen.

© Mathias Rooch 09.09.2008